Willkommen zum Online-Kurs für Game Design Basics. Mein Name ist Volker Hirsch und ich werde bis Mitte Februar über die Webpage www.ludusmechanicus.com einen kleinen Einblick in das Thema Game Design geben. Der Kurs ist kostenlos und wird von mir nicht hauptberuflich veranstaltet, weshalb ich um Nachsicht bitte, wenn nicht alles zu hundertprozentig im Soll ist oder sich ein Rechtschreibfehler einschleicht. Ich werde jedem hier pauschal das “Du” anbieten, so dass wir uns locker unterhalten können. Außerdem möge man mir verzeihen, wenn ich die männliche Form auch bei den weiblichen Anreden verwende und von Konstrukten wie “SpielerInnen” absehe.
Ich bin jederzeit für Fragen über meine Mail: volker@ludusmechanicus.com erreichbar und beantworte sie möglichst zeitnah. Sollte innerhalb von drei Tagen keine Antwort kommen, einfach noch einmal nach haken.
Folgende Themen werde ich in den nächsten Wochen bearbeiten:

Übersicht
Die Themen werden in keiner festen Reihenfolge abgearbeitet und auch nicht alle gleich stark betrachtet. Die Übersicht dient eher als grober Leitfaden. Ich werde versuchen, jeden Montag neue neue Inhalte zu präsentieren. Zwischendurch wird es aber auch immer mal wieder neue interessante Infos, wie zum Beispiel Interviews mit bekannten Game Designern, geben.
Zusätzlich werde ich ein kleines Experiment durchführen. Ich würde mich freuen, wenn jeder Teilnehmer dabei mitmacht und mir später seine Meinung mitteilt. Da Spielen gleich Lernen heißt (dazu kommen wir dann auch noch), versuche ich die Umkehrung und mache den Kurs zum Spiel.
Jeder Mitspieler bekommt einen Charakterbogen, der ihn in der Spielwelt darstellt. Der Charakterbogen darf herunter geladen und ausgedruckt werden, um an diesem Kurs teilzunehmen. Er hat zwei Seiten (Vorder- und Rückseite) und wenn man diese auf ein Blatt Papier druckt und es in der Mitte faltet, hat man ein kleines Heft mit vier Seiten.
Seite 1:

Seite 1
Auf die Seite 1 kommt der eigene Name. Ansonsten ist einen Teil der Welt Xargos und einige Länder abgebildet (vielen Dank an Don-Oliver Matthies für das Artwork). In diesen Ländern können unterschiedliche Dinge über das Entwickeln von Spielen erfahren werden. Wir beginnen heute mit der Ebene der Hügelgräber, links in der Mitte. Mit einem Schiff angekommen, schleichen wir in die Katakomben hinunter und finden viele alte Schriftrollen, die uns über das Spiel berichten.
Seiten 2 und 3:

Seite 2

Seite 3
Die Seiten 2 und 3 zeigen je einen Talentbaum. Im Laufe unserer Reise kann man diese Talente erlangen und damit mehr Spielmaterial für die Herausforderungen nutzen. Es gibt den Baum für Casual-Gamer, also eher Gesellschaftsspiele und den für Core-Gamer, mit Material, dass eher in diese Richtung passt. Über die Zuordnung und die Inhalte kann man viel diskutieren, was aber völlig unnötig ist. Wem die Bäume nicht passen, lässt sie einfach weg oder baut seine eigenen.
Seite 4:

Seite 4
Seite 4 enthält ein paar weitere Infos: welchen Kurs du gerade machst (dieses Experiment wird in elf Kursen gleichzeitig durchgeführt, die drei großen Gruppen sind: Online, Games Academy und HTW Berlin), dein Traumberuf (welche Position, welches Studio, denk dir was aus – the sky is the limit!) und dein Lieblingsspiel (ja, du kannst nur genau ein Spiel nennen – egal ob Videospiel, Gesellschaftsspiel oder Rollenspiel).
Die Challenge-Stufe solltest du noch frei lassen und erst am Ende des Kurses einstufen, welche Herausforderungen am besten zu dir passten.
Die Stufen erklimmst du im Laufe der Zeit. Wie das genau geht, erkläre ich ich jetzt…
Das Talentsystem
Stufe aufsteigen
Eine Stufe kann man aufsteigen, wenn wir ein neues Gebiet bereisen. Verlassen wir ein altes Gebiet, gibt es eine Frage zu dem, was wir dort gefunden haben. Wird die Frage korrekt beantwortet, steigt man eine Stufe auf. Einfach? Ja, im Online-Kurs auf jeden Fall – aber auch in den anderen Kursen sollte es keine Hürde sein. Es ist eher ein Anwesenheitsbonus. Was bringt der Stufenaufstieg? Pro Stufe, darf ein Feld im Talentbaum freigeschaltet werden!
Challenges
Weitere Felder können freigeschaltet werden, indem man an den Challenges teilnimmt. Dazu muss man eine eigene Idee zu einer Challenge (egal, ob Anfänger, Fortgeschritten oder Profi) im Forum posten und dieser Post muss mindestens einen Kommentar eines anderen Users haben. Also schaut euch die anderen Beiträge an und schreibt was ihr darüber denkt.
Es wird auch im Laufe des Semesters weitere Boni geben, die erlangt werden können, wenn im Wiki ein Artikel oder Projekt vorgestellt wird. Aber dazu kommen wir erst später.
Die Felder
In den Feldern ist Material beschrieben, dass zum Lösen der Challenges verwendet werden darf. Alle Teilnehmer bekommen nach dem Lesen dieses Artikels das erste Feld im Casual-Baum freigeschaltet. Für die Challenges hat man also immer mindestens zur Verfügung: einen Stift, ein Blatt Papier, einen sechsseitigen Würfel und zwei unterschiedlich farbige Spielsteine (z.B. Halmakegel).
Zusätzliches Material erhält man, indem man weitere Felder freischaltet. Hier nochmal kurz wann das passiert:
- Wenn man eine Stufe aufsteigt.
- Eine Idee zu einer Challenge im Forum veröffentlichen und eine Antwort auf diese Idee erhalten (du musst dich dafür im Forum registrieren!).
Man kann nur Felder freischalten, zu denen ein Pfeil von einem bereits freigeschalteten Feld führt. Ovale Felder haben eher Material zu einem bestimmten Thema. Material aus rechteckigen Feldern sind eher funktional und ohne Thema (naja, außer den Kartenspielen vielleicht).
Möchte man Material aus dem Core-Bereich, so muss man dort mit dem Feld in der Mitte oben starten (Skat-Blatt).
So kann man seine “Werkzeugbox” für Challenges langsam erweitern.

[...] denn es wird neue Studenten geben. Aber auch inhaltlich wird sich einiges ändern. Das Experiment Spielend lernen wird überarbeitet und im April in Phase 2 gehen. Dann wird es auch hier online neu gestartet. Die [...]