Game Designer ist schon ein komischer Berufstitel. Vielleicht wird man später einmal Creative Director… hmm, auch nicht besser. Meine Mutter kann mit beiden Begriffen nichts anfangen, wie wahrscheinlich der überwiegende Teil der Bevölkerung auch. Wie sieht es denn mit Spieleerfinder aus? Ja, das verstehen die meisten sofort, aber so will doch keiner seinen Beruf benennen.
Deutschland hat eine ganz besondere Stellung in der Welt, wenn es um Spiele geht. Damit meine ich weniger die 6.684.462 Mitglieder des DFB und die 178.396 Fußballmannschaften, die jede Woche gewertete Spiele durchführen. Deutschland besitzt relativ wenige erfolgreiche Entwicklerstudios, die internationale Titel auf den Markt bringen. Obwohl das Land eine Menge Videospieler hat, die Ausbildung gut ist und eine optimale Infrastruktur, wie PC und DSL-Verbreitung anbietet. Trotzdem sind es die Amerikaner, Franzosen oder Engländer, die Top-Spiele entwickeln und nicht deutsche Firmen (oder deutsche Muttergesellschaften). Das Geld wird zwar hier für Videospiele ausgegeben, fließt aber eher den Entwicklern im Ausland in die Tasche. Den Rest des Beitrags lesen »
Verfasst von ludusmechanicus 